Die Idee

Technologiepatente und Spin-offs, die aus der universitären Forschung hervorgehen, haben einen bedeutenden Einfluss auf die regionale und soziale Entwicklung. In Anerkennung der Bedeutung akademischer Spin-offs hat der Bereich der Wissenschaft und der Entrepreneurship in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten.

In Europa sind die ETH Zürich mit 30 Spin-offs im Jahr 2019 und die University of Cambridge mit 258 erteilten Patenten, 127 kommerziellen Lizenzen und über 25 Millionen Pfund an Finanzierung und Investitionen in Spin-offs im Jahr 2018 führend in diesem Bereich. Österreichs Spin-off-Zahlen haben mit 23 Spin-offs von allen 22 Universitäten im Jahr 2016 noch nicht das gleiche Niveau erreicht. Laut dem Austrian Startup Monitor waren im Jahr 2019 14% der gesamten österreichischen Gründungen akademische Spin-offs.

 

Studien zeigen, dass ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Ausgründungen aus Universitäten das unternehmerische Wissen des Gründers ist. Wissenschaftler sind Experten auf ihrem Forschungsgebiet, verfügen aber meist nicht über ausreichende Marktkenntnisse, um einen kompetenten Fahrplan bis zum Markteintritt zu entwickeln.

 

Im Jahr 2019 startete das Programm „Innovator’s Road“, das auf dem übergeordneten Ziel basiert, Wissenschaftler dabei zu unterstützen, erfolgreiche Unternehmer zu werden. Ursprünglich von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziert, wurde das Programm von New Venture Scouting und I.E.C.T. – Hermann Hauser entwickelt und umgesetzt. Das „Innovator’s Road“-Programm soll die Instrumente in Richtung eines unternehmerischen Kompetenzsets in der Wissenschaft erweitern. Das Programm geht auf die Besonderheiten von Start-ups aus dem akademischen Umfeld ein und verfolgt den Lebenszyklus eines Start-ups. Das heißt, massgeschneiderte Inhalte unterstützen zum gegebenen Zeitpunkt die Entwicklung der Gründer- und Gründungsidee.

Das Vorgehen

Innerhalb von zehn Monaten werden die Gründer nach einer bewährten Methode aus dem Cambridge-Cluster, die von den Programmpartnern weiterentwickelt und angepasst wurde, betreut und geschult. Den Rahmen des Programms bilden eine Reihe von Trainingseinheiten, die es erlauben, regelmässig herauszuzoomen und das Gesamtbild der gesamten Gründungsreise zu betrachten. Dreißig Stunden individueller Mentorensitzungen mit einem engagierten Team von Mentoren bieten eine solide Grundlage, um mit den Gründern an ihren Herausforderungen zu arbeiten. Durch das ausgedehnte Netzwerk der Programmpartner erhalten die Gründer Zugang zu Experten, Investoren und Unternehmen in der gesamten UK-DACH-Region und haben die Möglichkeit, einfallsreiche Beziehungen aufzubauen. Aufbauend auf den Vorteilen einer starken Peer-to-Peer-Verbindung finden verschiedene Initiativen statt.

Die Zielgruppe

Die Innovator’s Road wurde für (universitäre) Spin-offs, hauptsächlich aus dem Bereich STEM, entwickelt, die sich mit den Perlen und Fallstricken der Kommerzialisierung forschungsbasierter Projekte befassen. Es geht darum, Unternehmer dabei zu unterstützen, den Übergang vom Prototyp zu einem frühen Produkt oder einer Dienstleistung mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell erfolgreich zu meistern. Der Reifegrad der Projekte entwickelt sich um den TRL/cTRL 3-5.

Die Gründer / Unternehmer müssen nicht unbedingt über ein Team oder ein formell gegründetes Unternehmen verfügen.

Programmpartner

Initiiert und kick-started von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und ihrem Career Center & entwickelt von New Venture Scouting und I.E.C.T. – Hermann Hauser

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